UNIUN-Logo UNIUN in Wien 1999

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in Wien
Zielsetzung
Intensivtraining zum Topunternehmer
Förderung interdisziplinärer Teamgründungen
Frauen besonders gefördert
Private-Public-Partnership
Beginn der Öffentlichkeitsarbeit
Große Auftaktveranstaltung im Jänner 99
EU-Partner
Verankerung an österreichischen Universitäten

Zielsetzung

UNIUN richtet sich an alle Absolventinnenen und Absolventen, an Studierende vor dem Abschluß sowie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Wien und an der Technischen Universität Wien.

UNIUN ist bestrebt, die Quote von Unternehmensgründungen aus Universitäten heraus anzuheben und die Idee der praktischen Gründungshilfe an Universitäten zu verankern.

Wie aus der jüngst vorgestellten Studie von L&R Sozialforschung hervorgeht, wagt nur ein Sechstel aller AbsolventInnen der österreichischen Universitäten den Schritt in die Selbständigkeit (inklusive klassischer Arztpraxen, Rechtsanwaltskanzleien und Ziviltechniker-Büros).

Um ein Unternehmen zu gründen, bedarf es nicht nur des fachlichen Know-hows, das zweifellos bei UniversitätsabsolventInnen vorhanden ist. Vielmehr muß der Gründungsgedanke als freud- und lustvolle Alternative zur unselbständigen Beschäftigung etabliert werden. Die UniversitätsabsolventInnen müssen in ihrer Bereitschaft zur Selbständigkeit gestärkt werden. Gleichzeitig muß das für die Unternehmensgründung unabdingbar notwendige Rüstzeug vermittelt werden.

Intensivtraining zum Topunternehmer

Ausgewählten UniversitätsabsolventInnen und Studierenden, die eine Gründung beabsichtigen, wird zunächst intensive Beratung und Training über mehrere Monate hinweg in nahezu allen unternehmensrelevanten Bereichen angeboten. Am Anfang stehen Unternehmensplanspiele und Ideenwerkstätten, die ermöglichen, in die Rolle des Unternehmers zu schlüpfen und zusätzlich innovative Gründungsvorhaben anregen. Im zweiten Schritt erhalten die TeilnehmerInnen ein umfangreiches persönlichkeitsbildendes Training und absolvieren Fachseminare. Der persönlichkeitsbildende Teil umfaßt u.a. Präsentation, Verhandlungsführung, Verkauf, Teamarbeit und Konfliktmanagement. Die Fachseminare behandeln Finanzierung, steuerliche und rechtliche Grundlagen, Marketing, Marktforschung und Förderungsmöglichkeiten. Im weiteren wird den TeilnehmerInnen individuelles Coaching zuteil. Im Rahmen eines transnationalen Treffens werden Erfahrungen mit den TeilnehmerInnen der ausländischen Projekte ausgetauscht und Geschäftskontakte geknüpft.

Förderung interdisziplinärer Teamgründungen

Die Zielgruppe sind alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Absolventinnen und Absolventen sowie Studierenden der Universität Wien und der Technischen Universität Wien - völlig unabhängig von ihrer Grundausbildung. Damit wird auch die Idee von ungewöhnlichen, interdisziplinären Teamgründungen verfolgt.

Frauen besonders gefördert

Da Universitätsabsolventinnen besonders selten Unternehmen gründen, ist die Unterstützung weiblicher Studierender und Absolventen im Wiener Projekt ein expliziter Schwerpunkt. Um Frauen vermehrt zu Gründungen zu befähigen und zu motivieren, ist neben einer gemischten auch eine spezielle Frauengruppe vorgesehen.

Private-Public-Partnership

Die Kooperation zwischen zwei traditionsreichen Universitäten und jungen privaten Unternehmen ist ein besonderes, innovatives Element des Projektes.
Träger des Projektes in Österreich sind: das Außeninstitut der TU Wien, das Business Frauen Center, der Club der Universität Wien, die Intercom Unternehmensberatung und die L&R Sozialforschung OEG, von der die Initiative zu dem internationalen Projekt ausgegangen ist.

Beginn der Öffentlichkeitsarbeit

Am 4. Dezember 98 wurde UNIUN im Rahmen eines Pressegespräches durch die Rektoren der beiden am Projekt beteiligten österreichischen Universitäten, Univ. Prof. Dr. Wolfgang Greisenegger (Universität Wien) und Univ. Prof. Dr. Peter Skalicky (Technische Universität Wien), sowie durch die österreichischen Projektpartner vorgestellt.

Große Auftaktveranstaltung im Jänner 99

Mitte Jänner 99 wird eine große Eröffnungsveranstaltung stattfinden – mit ersten Workshops, Geschäfts-Plan-Spiel und großer Podiumsdiskussion. Außer den Projektträgern aus Österreich werden hier auch die ausländischen Partner aus Berlin und Frankfurt anwesend sein.

EU-Partner

UNIUN wird von der Europäischen Union maßgeblich mitfinanziert. Es findet - mit unterschiedlichen Aktivitäten - gleichzeitig an drei europäischen Standorten statt. Neben Wien sind dies Berlin und Frankfurt/Main. Mehrere deutsche Institutionen sind involviert, darunter das Existenzgründungsinstitut Berlin, die INBAS GmbH und die Fachhochschule Frankfurt. Mit ihnen wird intensiver Erfahrungs-Austausch gepflegt und eine neue Vernetzungen hergestellt.

Verankerung an österreichischen Universitäten

UNIUN ist als einjähriges Projekt angelegt. Es wird laufend evaluiert, um seine Wirksamkeit zu überprüfen.

Die hier beschriebenen Maßnahmen der Pilotphase sollen eine "Tool-Box" zur erfolgreichen Förderung von Unternehmensgründungen durch AbsolventInnen schaffen.

Wird UNIUN in der Pilotphase gut aufgenommen, dann ist langfristig eine Verankerung der erfolgreichen Tools an allen interessierten österreichischen Universitäten angepeilt (beispielsweise an der TU Wien im Rahmen der etablierten Gründungsunterstützung, wie sie vom Außeninstitut in Kooperation mit der Abteilung für Industrielle Betriebswirtschaftslehre der TU Wien, Prof. Stepan, geboten wird).

Der Abschlußevent
Die GründerInnen
Evaluationsbericht (Zusammenfassung)
Seminare und Workshops
Marktanalyse
und
Potentialanalyse
Links für Unternehmensgründer
Pressespiegel
UNIUN - GründerInnentag, 19.1.1999
Die Wiener Partner
 

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Erstellt von:  Außeninstitut der TU-Wien