Pressespiegel für UNIUN

Quelle Datum Titel
Wirtschaftsblatt Nov.1999 Uni-Absolventen gründen Firmen
Wiener Zeitung 10.11.1999 Vom Studium in die Selbständigkeit
Die Presse 4.11.1999 Event-Ankündigung
Wiener Zeitung 4.11.1999 Uni-Absolventen gründen Unternehmen und präsentieren sich
Format Nov.1999 Event-Ankündigung
Der Standard 2.11.1999 Event-Ankündigung
Die Presse - Uni-Extra Herbst 1999 Jungakademiker als Unternehmer: Papageien-Partner, Erlebnis-Agentur
  1999 Firmengründung - Von der Uni zum Unternehmer
Der Standard 8.5.1999 Die eigene Zukunft selbstgemacht
Kurier 4.5.1999 Berufswunsch: Unternehmer
Business-Frauen-Brief 1.5.1999 StudienabbrecherInnen sind keine Loser
Die Presse - Beilage Uni-Extra/Bildung Feb. 1999 Vom Uni-Exoten zum Jungunternehmer
Exist Feb. 1999 Selfmade Future - Die andere Karriere nach der Universität
Wirtschaftsblatt Nr. 806 30.1.1999 Uni Wien fördert Betriebsgründungen von Absolventen
Der Standard 21.1.1999 Der Sprung ins Untenehmen ist kein Honiglecken
Der Standard 19.1.1999 GRÜNDERINNENTAG
Der Standard 16/17.1.1998 Universitätsabsolventen und Studierende gründen Unternehmen
Der Standard 22.12.1998 EU-Projekt UNIUN: Nach dem Studium eine Firma gründen
Wiener Wirtschaft 18.12.1998 Selfmade Future
  10.12.1998 Studenteninteresse für Selbständigkeit
Die Presse 9.12.1998 Aktion für Unternehmen
Wirtschaftblatt 5.12.1998 Unternehmer von der Uni
APA-Journal Bildung 4.12.1998 Projekt "Uniun" soll Uni-Absolventen zur Unternehmern ausbilden
APA-Journal Bildung 1.12.1998 Selfmade Future - die andere Karriere nach der Universität
Business Frauen LIVE Dezember 1998 Business Frauen Center beteiligt sich 1999 am transnationalen EU-Projekt "UniversitätsabsolventInnen und StudenInnen entwickeln Unternehmen" (UNIUN)
Business Frauen LIVE Dezember 1998 Von der Uni zur eigenen Firma
Campus Clubmagazin 6/98 November 1998 Hochschulabsolventen gründen Unternehmen - die Universität hilft !







Uni Wien fördert Betriebsgründungen von Absolventen
Wirtschaftsblatt Nr. 806 vom 30.1.1999
Renate Lehrner

Mit Hilfe des Projekts Uniun werden 40 Studierende und Absolventen auf eine Unternehmensgründung vorbereitet - Frauen werden bei diesem Projekt speziell gefördert. Wien. Das Außeninstitut der Technischen Universität Wien, das Business Frauen Center, der Club der Universität Wien, Intercom und L&R Sozialforschung haben gemeinsam das Projekt "UNIversitätsabsolventInnen und Studierende gründen UNternehmen" (Uniun) ins Leben gerufen.

Uniun ist eines von 30 Projekten, die vom Europäischen Solzialfonds unter 1000 eingereichten Projekten ausgewählt wurden und nun finanziell unterstützt werden.

Ziel des Projektes ist es, 40 AbsolventInnen und Studierende für eine Unternehmensgründung zu qualifizieren und unternehmerisches Denken an den Universitäten zu verankern. Mit dem Projekt werden besonders Frauen gefördert, weil die Frauenquote bei den Selbständigen erst knapp 30 Prozent beträgt. Bei Uniun gibt es eine Frauengruppe, für die ein maßgeschneidertes Konzept erstellt wurde.

Frauen bevorzugt: Claudia Thalhammer-Koch, Geschäftsführerin des Business Frauen Centers, erklärt: "In den Seminaren soll den Frauen Mut gemacht werden, ein Unternehmen zu gründen. Außerdem sollen sie mit der beruflich sehr herausfordernden Aufgabe, ein Unternehmen zu leiten, vertraut gemacht werden. Frauen gründen meistens zu kleine Unternehmen, die nicht lebensfähig sind."

Die Inhalte von Uniun sind fachliche Kompetenz und Methodenkompetenz. Die Teilnehmer erwerben Basiswissen in betriebswissenschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Bereichen. Die Methodenkompetenz soll durch aktives, systematisches und kreatives Zusammenarbeiten der Teilnehmenden erreicht werden. Um den Teilnehmern die für unternehmerisches Handeln wichtigen "soft skills" zu vermitteln, erhalten sie im Sommersemester 1999 ein intensives Persönlichkeitstraining. Uniun bietet auch ein individuelles Coaching, das die Gründer in der Phase der Ideenrealisierung unterstützt.

Teilnahmeberechtigt sind bevorzugt AbsolventInnen, deren Abschluß nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Hinzu kommen Studierende im zweiten Abschnitt, außerdem MitarbeiterInnen wissenschaftlicher Projekte, LektorInnen und AssistentInnen der Technischen Universität und der Universität Wien.

Zuwenig Kapital: An einer Studie der L&R Sozialforschung unter Diplomanden und Absolventen sieht man deutlich die Hindernisse bei einer Unternehmensgründung.

Nahezu drei Viertel der Befragten haben sich mit der Frage der Unternehmensgründung auseinandergesetzt. Das fehlende Kapital ist für 79,1 Prozent der Befragten der Grund, warum sie sich nicht auf eine Unternehmensgründung einlassen wollten. Allerdings konnten nur 22 Prozent der Befragten eine Unterstützungseinrichtung für Unternehmensgründer nennen. Nur zwölf Prozent der Diplomanden und Absolventen wissen über die bestehenden Förderungsmöglichkeiten Bescheid.

Knapp drei Viertel der Befragten wollen sich den Risken, mit denen eine Unternehmensgründung verbunden ist, nicht aussetzen. Rund zwei Drittel schreckt die mangelnde soziale Absicherung ab, wobei dieses Faktum vor allem von Frauen hervorgehoben wird. Knapp die Hälfte der Frauen findet, daß es bei der Unternehmensgründung noch keine Chancengleichheit gibt. Hingegen glauben 69 Prozent der Männer, daß das Geschlecht keinen Einfluß auf den Erfolg einer Unternehmensgründung habe.

Information zu Uniun: Anmeldungen für Einzelgespräche bis 8. Februar unter Tel.01/42 77-181 40.

Empfehlungen: Gestützt auf Untersuchungsergebnisse gibt das Institut L&R Sozialforschung folgende Empfehlungen:

Ergänzung des Lehrangebots um Inhalte zur Unternehmensgründung und -führung: Als Vorbild können amerikanische Universitäten dienen, die ihre Fachrichtungen um Kurse in Unternehmensgründung und -führung (entrepreneurship) erweiterten. Zusätzlich sollte schon während einer universitären Ausbildung der Kontakt zu Unterstützungseinrichtungen und Förderstellen hergestellt werden.

Informationsmedien für AbsolventInnen: AbsolventInnen soll die Möglichkeit geboten werden, sich über alle mit der Unternehmensgründung verbundenen Angebote und Auflagen zu informieren.

Mehr Übersicht und Transparenz im Förderwesen: Es sollte entbürokratisiert werden, etwa indem man parallele Förderschienen zusammenführt.

Ausweitung der Förderungen für Dienstleistungen im Sozial- und Gesundheitsbereich: Gerade in diesem Bereich besteht ein Gründungspotential mit vielen Möglichkeiten zum Aufbau innovativer und arbeitsplatzschaffender Unternehmen.

Schaffung einer Unternehmensbörse: Diese könnte Geschäfts- und Kooperationspartner vermitteln, Teamgründungen unterstützen und Betriebsübernahmeberatung anbieten.

Einrichtung moderierter Gesprächsforen: Erfahrungsaustausch ist eine wichtige Form der Informationsbeschaffung, die auch von den befragten JungunternehmerInnen betont wurde. In einem systematischen Austausch könnten die unterschiedlichen Aspekte der Unternehmensgründung diskutiert werden, Kontakte geknüpft und Problemlösungen gesucht werden.

Tabelle: Warum Akademiker kein Unternehmen gründen:
n=382, Mehrfachnennungen möglich Angaben in Prozent
Kein Kapital79,1
Zu großes Risiko73,2
Keine soziale Absicherung67,1
Zu wenig Stützmechanismen56,2
Keine Motivation42,1
Keine Idee39,0
Quelle: L & R Sozialforschung
Bildtext: Thalhammer-Koch vom Business Frauen Center: "Frauen soll Mut gemacht werden, ein eigenes Unternehmen zu gründen"

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GRÜNDERINNENTAG
Der Standard, 19.01.99

Heute, Dienstag, wird in der Uni Wien von 16-21.00 Uhr das international angelegte Projekt UNIUN vorgestellt. Die Grundidee: AbsolventInnen und Studierende sollen für eine Unternehmensgründung qualifiziert und der Gründungsgedanke an den Unis verankert werden. Die EU- Kommission hat UNIUN unter tausend Projekten als eines der besten ausgewählt, Projektträger sind in Österreich das Außeninstitut der TU Wien, das Business Frauen Center, der Club der Universität Wien, die Intercom Unternehmensberatung und die L&R Sozialforschung OEG. Bei der Präsentation werden erfolgreiche Jungunternehmer aus der Praxis berichten.

Info: 01-4277-18140

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Projekt "Uniun" soll Uni-Absolventen zur Unternehmern ausbilden
In Zusammenarbeit von Uni Wien und TU Wien
APA-Journal Bildung, 4.12.1998
Universität/Wien
BILDUNG/04.12.1998

Wien (APA) - In einem gemeinsamen Projekt mit dem Namen "Uniun" wollen die Universität Wien und die Technische Universität (TU) Wien Absolventen - etwa in Workshops - zu Unternehmensgründern qualifizieren. Die Rektoren Wolfgang Greisenegger und Peter Skalicky präsentierten das Vorhaben, das von der EU mitfinanziert wird, am Freitag in Wien. ****

Von den angemeldeten Kandidaten werden bis Mitte Jänner 1999 40 Kandidaten ausgewählt, bis dahin sollen auch die ersten Veranstaltungen stattfinden. Dazu werden Vertreter der beiden Unis sowie Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft eingeladen, um den Einstieg in die Selbständigkeit aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

"Uniun" ist zunächst als einjähriges Projekt angelegt und soll laufend evaluiert werden um seine Wirksamkeit zu überprüfen, langfristig ist eine Verankerung an allen geeigneten österreichischen Universitäten geplant. Ziel ist nicht zuletzt, die im internationalen Vergleich niedrige Quote an Unternehmensgründern unter heimischen Absolventen zu verbessern. Besonders gefördert werden Techniker, Geistes- und Sozialwissenschafter.

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Selfmade Future - die andere Karriere nach der Universität
UNIUN steht für "UNiverstitätsabsolventInnen gründen UNternehmen"
APA-Journal Bildung, 1.12.1998

Wie aus der jüngst vorgestellten Studie von L&R Sozialforschung hervorgeht, wagt nur ein Sechstel aller AbsolventInnen der österreichischen Universitäten den Schritt in die Selbständigkeit, was weit unter dem EU-Durchschnitt liegt. Um ein Unternehmen zu gründen, bedarf es nicht nur des fachlichen Know-Hows, das zweifellos bei UniversitätsabsolventInnen vorhanden ist. Vielmehr muß der Gründungsgedanke als freud- und lustvolle Alternative zur unselbständigen Beschäftigung in den Köpfen etabliert und die UniversitätsabsolventInnen in ihrer Bereitschaft zur Selbständigkeit gestärkt werden. Gleichzeitig muß das für die Unternehmensgründung unabdingbar notwendige Rüstzeug vermittelt werden.

Da besonders die weiblichen Universitätsabsolventinnen äußerst selten Unternehmensgründungen durchführen, ist die Unterstützung dieser Gruppe im Wiener Projekt ein expliziter Schwerpunkt. Von den beiden zu bildenen Teilnehmergruppen zu je 20 Personen ist eine ausschließlich für Frauen reserviert. Weil auch die zweite Gruppe gemischtgeschlechtlich geführt ist, wird der Frauenanteil voraussichtlich über zwei Drittel betragen.

Die Zielgruppe sind Absolventinnen und Absolventen sowie fortgeschrittene Studierende der Universität Wien und der Technischen Universität Wien. Besonders gefördert sollen dabei Technikerinnen, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen werden. Unterstützt wird dabei die Idee von interdisziplinären Teamgründungen. Intensivtraining zum Topunternehmer

Den 40 ausgewählten UniversitätsabsolventInnen und Studierenden, die eine Gründung beabsichtigen, wird zunächst intensive Beratung und Training über mehrere Monate hinweg in nahezu allen unternehmensrelevanten Bereichen angeboten. Am Anfang stehen Unternehmensplanspiele und Ideenwerkstätten, die mit der Rolle des Unternehmers vertraut machen und zusätzlich innovative Gründungsvorhaben hervorbringen. Im zweiten Schritt erhalten die TeilnehmerInnen ein umfangreiches persönlichkeitsbildendes Training und absolvieren Fachseminare. Der persönlichkeitsbildende Teil umfaßt u.a. Präsentation, Verhandlungsführung, Verkauf, Teamarbeit und Konfliktmanagement. Die Fachseminare behandeln Finanzierung, steuerliche und rechtliche Grundlagen, Marketing, Marktforschung und Förderungsmöglichkeiten. Im Schlußabschnitt wird den TeilnehmerInnen individuelles Coaching zuteil, ebenso wie sie im Rahmen eines transnationalen Treffens Erfahrungen mit den TeilnehmerInnen der ausländischen Projekte austauschen können. Große Auftaktveranstaltung im Jänner 99

Flankiert wird dieses Angebot durch Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und zur Information der Studierenden und der Absolventinnen. In diesem Sinne findet Mitte Jänner 99 an der Universität Wien eine große Eröffnungsveranstaltung statt, zu der u.a.: Vertreter der beiden Universitäten und Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft eingeladen werden, um den Einstieg in die Selbständigkeit aus diversen Perspektiven zu beleuchten. Außer den österreichischen Projektträgern werden auch ausländischen Partner anwesend. An diesem Tag werden auch die ersten Workshops stattfinden, um von den bis dahin angemeldeten Kandidaten die 40 Geeignetesten für eine weitere fundierte Ausbildung auszuwählen.

UNIUN ist zunächst als einjähriges Projekt angelegt und wird laufend evaluiert, um seine Wirksamkeit zu überprüfen und allfällige Änderungen rechtzeitig vornehmen zu können. Die hier beschriebenen Maßnahmen der Pilotphase sollen dazu führen, ein fixes "Werkzeug" erfolgreicher GründerInnenförderung für AbsolventInnen zu schaffen. Wird UNIUN in der Pilotphase gut aufgenommen, dann ist langfristig eine Verankerung an allen geeigneten österreichischen Universitäten geplant.

Kooperation zwischen zwei traditionsreichen Universitäten und jungen privaten Unternehmen ist ein besonders innovatives Element des Projektes. Träger des Projektes in Österreich: das Außeninstitut der TU Wien, das Business Frauen Center, der Club der Universität Wien, die Intercom Unternehmensberatung und die L&R Sozialforschung OEG.

Quelle: UNIUN - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mag. Eva Kosecka-Stehle, Öffentlichkeitsarbeit Club Universität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 1010 Wien, Tel.: 4277/18140, E-Mail: university.club@univie.ac.at

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Erstellt von:  Außeninstitut der TU-Wien